Aktuelle Veranstaltungen

Osterkerzen Ottobeuren in verschiedenen Geschäften (nach Coronabedingungen)

Danke !

Ottobeuren, den 14.1.2021

Liebe Spenderinnen und Spender und Freunde von Kacuro,

voll Freude sagen wir allen ein ganz herzliches Vergelt`s Gott für Ihre großzügigen Spenden zu Weihnachten für unsere Projekte in Uganda, vor allem in  Kacuro.

Dank Ihrer enormen Hilfsbereitschaft konnten wir 30000 Euro an Misereor, projektgebunden für Kacuro, überweisen. Das ist ein großartiger Betrag, der nun wieder sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Menschen in Kacuro danken es Ihnen von ganzem Herzen.

Folgende Projekte sind jetzt schon geplant:

Für den Kindergarten werden noch Wassertanks und Toiletten benötigt und für die Stromgewinnung ist eine Solaranlage geplant. Um diese Technik zu verstehen, schicken wir voraussichtlich zwei Schüler an die Berufsschule in Mityana-Zigoti, wo sie zum Solartechniker ausgebildet werden können. Dort befindet sich auch die Ausbildungsstätte für Bäcker, die wir mitfinanziert haben. Die zweijährige Ausbildung kostet ca. 1250 Euro mit Unterbringung und allem, was notwendig ist. Die Häuser in Uganda und Afrika sollen langfristig mit Solarlampen ausgestattet werden, denn die ineffizienten und giftige Dämpfe abgebenden Petroleumlampen verbrauchen weltweit ca. 25 Millionen Liter dieses fossilen Brennstoffs Petroleum. Da ist diese Ausbildung zum Solartechniker auf jeden Fall zukunftsträchtig.

Außerdem hoffen wir, dass in Uganda die Corona Regelungen bald wieder so weit gelockert werden, dass unsere Schule wieder öffnen und arbeiten darf. Pater Balthasar, der zuständige Pfarrer der Diöcese war in der letzten Nachricht diesbezüglich recht zuversichtlich.

Während ich diesen Brief schreibe, finden heute am 14. 1. die Präsidentschaftswahlen in Uganda statt. Präsident Museveni will seine 6. Amtszeit antreten. Wir hoffen, dass wenigstens die Wahl, nach einem zum Teil kriegsähnlich verlaufenden Wahlkampf, einigermaßen friedlich und ohne Wahlmanipulationen verläuft und warten wir ab, wie es dann weitergeht. 

Das Internet ist seit 2 Tagen geschlossen; ich wunderte mich schon, warum ich keine Rückantworten aus Uganda bekam, da wir normalerweise in häufigem Kontakt sind.

Heute möchte ich noch ein paar Fotos beifügen, auf denen Sie die Art und Weise sehen, wie sehr viele Familien heute noch in Kacuro leben.  

w1

w2w3

 

w4w5

Liebe Spenderinnen und Spender, Sie werden im Laufe des Jahres von uns weitere Neuigkeiten aus Kacuro erhalten.

So bleibt uns nur, Ihnen noch einmal von ganzem Herzen zu danken und Gottes Segen für das gerade begonnene Jahr zu wünschen, auf dass es ein gutes, erfülltes Jahr werde.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie uns und den Menschen von Kacuro bitte treu !

Mit freundlichen Grüßen

  Ihre  Kacuro Gruppe


 

Liebe Spenderinnen und Spender für Kacuro,               Juli 2020

 

im Namen aller, denen wir mit Ihrer Spende helfen können, sagen wir ganz herzlich Danke. Gemeinsam können wir die Welt ein wenig besser, menschlicher machen.  Zurzeit ist es uns ein großes Anliegen, unserer Schule und dem Dorf in der sehr schwierigen Zeit der Corona- Krise zu helfen. So konnten wir im Mai 9000 Euro überweisen um einige Not zu lindern und die Schule aufrecht zu erhalten. Die Schüler erhalten auch hier Arbeitsmaterial zugeschickt und die Lehrer ein wenig Geld.

Die Bewohner dürfen nun wieder auf den Markt und Gemüse verkaufen, sofern sie eines übrig haben. Aber die Motorrad Taxis dürfen niemand mitnehmen, sind also ohne Arbeit.

 

Wie viele Menschen in Uganda wirklich an Covid 19 erkrankt sind und dabei gestorben sind, lässt sich nicht genau sagen. Wenige können getestet werden und so sterben manche eben zuhause ohne medizinische Versorgung.

Unsere Schule Maria Eldern wurde, wie alle Schulen des Landes, ebenfalls geschlossen. Trotzdem wird dafür gesorgt, dass die Schule nicht verkommt und nichts gestohlen wird. Dazu ist es leider notwendig Wachpersonal einzustellen  und zu bezahlen.

 

Es gibt aber auch einige erfreuliche Nachrichten, am Kindergarten und Gemeinschaftshaus mit einigen Räumen zum Nähen etc. kann weitergearbeitet werden, weil das im engbegrenzten Dorf geschieht und die Arbeiter im Dorf wohnen.

 

Auch die Krankenstation kann recht gut arbeiten. So kommen doch jeden Dienstag Mütter mit kleinen Kindern für Schutzimpfungen und Untersuchungen. Der Arzt versucht auch die Kranken in misslicher Situation aus den Häusern zu holen und möchte ein paar Räume dazu, um manche schwerkranke Personen kurze Zeit zu beaufsichtigen und zu behandeln, da die Verhältnisse in manchen Häusern sehr bescheiden sind.

 

Nebenbei werden im Dorf gerade Ziegel aus Lehm geformt und diese werden dann gebrannt und zum Hausbau verwendet. Häuser aus ungebrannten Ziegeln fallen bei den starken Regenfällen, die es dort ja auch gibt, sehr schnell auseinander.

So können die Leute dort doch ein wenig Geld verdienen und Lebensmittel oder lebensnotwendige Dinge kaufen.